Müritzer Gefahrgutzug beseitig Umweltverschmutzung
In einem 50 Quadratmeter großen Staubecken am Penzliner Stadteingang hatte sich ein zwei Zentimeter dicker Ölfilm breit gemacht. Über den kleinen Boitinbach verteilte sich die in Regenbogenfarben glitzernde Schmierschicht. Die ersteintreffende Feuerwehr Penzlin legte eine Sperre und verhinderte so eine weitere Ausbreitung in Richtung Marihner See. Verstärkung bekamen sie durch Gefahrgutzug des Landkreises, der zeitgleich durch die Leitstelle Neubrandenburg alarmiert wurde. „Die Feuerwehren aus Penzlin, Röbel, Bütow, Alt Schwerin und Waren sind mit 24 Einsatzkräften vor Ort“, erklärte Bernd Nordmann, der die Einsatzleitung für den fünften Gefahrguteinsatz in diesem Jahr hatte. Feuerwehr sowie das kreisliche Umweltamt nahmen mehrere Wasserproben, um Grund und Grad der Verschmutzung bestimmen zu können. „Aber es wird eine schwere Aufgabe, den Verursacher zu finden“, schätzte Sven Rose, zweiter Penzliner Stadtrat, ein. Denn der Schmierstoff wurde durch den nächtlichen Regen ans Tageslicht gespült. Fakt ist aber das eine Gefahr für die Umwelt nicht ausgeschlossen werden konnte. Die Stadtwerke trafen am Nachmittag am Einsatzort ein und entsorgten den Sondermüll. Zuvor pumpte die Feuerwehr 6000 Liter verunreinigtes Wasser aus dem Becken.
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