Routinekontrolle endet mit Umweltalarm
Damit hatten die Beamten des Bundesamtes für Güterverkehr (BAG) gestern wohl nicht gerechnet. Als sie während einer routinemäßigen Kontrolle auf der Bundesautobahn in Richtung Rostock einen Lkw auf den Leizener Parkplatz lotsten, fiel den Kontrolleuren auf, dass ein flüssiger ätzender Stoff aus dem brandenburgischen Speditionsfahrzeug tropfte. Giftiges Epoxidharz, so genanntes Sikafloor, wie sich später herausstellte, sowie weitere gefährliche Stoffe hatte der Fahrer fahrlässig transportiert. Er selbst, sein mitfahrendes Kind, ein weiterer Lkw-Fahrer sowie drei BAG-Beamte wurden beim Öffnen der Laderampe durch die austretenden Stoffe auch noch leicht verletzt. Daraufhin musste der Parkplatz abgesperrt werden. Der Müritz Gefahrgutzug und der DRK-Rettungsdienst wurden alarmiert. In mühevoller Kleinarbeit konnte das Fahrzeug unter schwerem Atemschutz entladen werden. Von den sechs Leichtverletzten mussten fünf in die umliegenden Kliniken transportiert werden. Der rechte Fahrstreifen der Bundesautobahn in Richtung Ostsee blieb stundenlang gesperrt.
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