Wohnmobil brennt auf Campingplatz in Waldnähe
Schwarze dicke Rauchschwaden standen am 15. Mai über dem Campingplatz Kamerun in Waren (Müritz). Binnen drei Minuten nach der Alarmierung traf bereits das erste Tanklöschfahrzeug und der Einsatzleitwagen der Feuerwehr Waren (Müritz) an der Einsatzstelle ein. Hier stand ein Campingwagen im Vollbrand. Etliche Schaulustige und das völlig aufgelöste Ehepaar, das den Wohnwagen als Dauercamper nutze, säumten die Einsatzstelle, die am Rande eines Kiefernwaldes lag. Mittels zweier Rohre mit Netzwasser wurde im Erstangriff ein Übergreifen der Flammen auf die angrenzenden Wohnmobile, abgestellten Pkw und den Waldbestand versucht zu verhindern. Trotz des schnellen Löscheinsatzes wurde ein Fahrzeug stark von den Flammen beschädigt. Durch den Einsatzleiter wurden weitere Löschfahrzeuge, ein weiteres TLF 16/25 und ein LF16-TS aus der Kreisstadt, und ein Rettungswagen des DRK alarmiert. Die Besitzerin des brennenden Campingwagens schien, eine leichte Rauchgasintoxikation davon getragen zu haben. Außerdem rief sie permanent nach ihrem Bruno. Hierbei handelte es sich um einen von zwei Haushunden, der sich innerhalb des brennenden Objektes befand. Das Tier verendete in den Flammen. Nach 30 Minuten konnte „Feuer aus“ gemeldet werden. Die Nachlösch- und Aufräumarbeiten dauerten noch eine weitere Stunde. Als Brandursache ermittelte die Kriminalpolizei einen technischen Defekt innerhalb der Elektroanlage. Das Ehepaar lies den Brandschutt noch am Folgetag als Sondermüll durch eine Firma abholen. Sie selbst verließen noch am Unglückstag den Campingplatz, der bereits in der Vorsaison schon sehr gut besucht war.
![]() |
![]() |
|
![]() |
||
![]() |
||
![]() |
||
![]() |








